Zeichnen ist Sprache für die Augen,
Sprache ist Malerei für das Ohr.

(Joseph Joubert)
18. May 2018

Lesung im Diba Café

Mittwoch, 13. Juni 2018 um 20 Uhr (Einlass 19 Uhr)
DIBA CAFÉ - Lindwurmstraße 159, München

https://www.facebook.com/events/728821684172902/

09. May 2018

Lesung im Atelier Caveau

Das Atelier Caveau lädt ein zu einer Lesung mit den Autorinnen Ayeda Alavie und Schaja Aenehsazy. Los gehts um 20 Uhr im gemütlichen Atelier, das es sich zum Motto gemacht hat eine „Mischung aus einer gehobenen Werkstatt und einem literarischen Wohnzimmer“ zu sein. Ayeda Alavie ließt aus ihrem Roman "Sand und Zucker".

Freitag 11.05.2018 um 20 Uhr

Atelier Caveau, Tengstraße 25 / Rgb, 80798 München

Eintritt: € 2

Begrüßung: Johan de Blank
Einführung: Bernd Zabel

Zur Webseite des Ateliers

Karte

11. Mar 2018

Lesetipp

Ayeda Alavies Text für das Festival "Acht mal Ankommen" von Wir Machen Das in der Monacensia München ist nun auf Empfehlung von Annika Reich auf Zeit Online erschienen:

http://www.zeit.de/kultur/2018-03/krieg-iran-irak-golfkrieg-literatur-organhandel-armut-flucht-10nach8

14. Feb 2018

Buchtaufe »Walnussaugen«

Man könnte das lange Wort Buchveröffentlichungsfeier bemühen, doch nennen wir es kurzerhand Taufe: Der deutsch-persische Gedichtband Walnussaugen ist nach einem Jahr Arbeit an diesem interkulturellen Herzensprojekt im Hagebutte Verlag erschienen - Und das ist so schön, dass alle eingeladen sind zur Buchtaufe: Zu einem gemütlichen literarischen Abend im wunderbaren Ambiente der Buchhandlung »Buch in der Au«. Zwischen den Büchern gibt es auch Illustrationen im Original zu sehen und sicher auch das ein oder andere Gedicht zu hören. Und fürs leibliche Wohl ist auch gesorgt, sodass netten Gesprächen nichts im Wege steht...

Am Donnerstag, 8.3.2018 um 19:30 Uhr
Im "Buch in der Au"
, Humboldtstraße 12, 81543 München
Eintritt: 8,00€/ 5,00€ ermäßigt

  Über das Buch:
„Das ist kein gewöhnliches Buch“ war schon mal als Reaktion auf den bunt bedruckten Gedichtband zu hören. 21 Gedichte versammelt er unter dem Titel „Walnussaugen“, zweisprachig auf Deutsch und Persisch. Denn Persisch ist die „Muttersprache“ der Gedichte, die alle von persischsprachigen Jugend-Dichterinnen und Dichtern stammen und nun zum ersten Mal als Übersetzung vorliegen. So sind diese Gedichte nun hier „angekommen“. Und sie wurden auf eine besondere Weise aufgenommen: Beim Aufschlagen des Buches fallen die vielen Illustrationen auf, die von Münchner und internationalen Künstlern gestaltet wurden. Jedes Gedicht wurde von einer anderen Künstlerin oder einem anderen Künstler als Illustration interpretiert. So bezieht sich der Titel „Walnussaugen“ auch auf diese reiche visuelle Sprache, die durch ihre Individualität und Vielfalt in den Bann zieht. Entstanden ist ein lebendiges Buch, das die Freiheit der Interpretation feiert.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch und ein fröhliches literarisches Miteinander.

03. Feb 2018

Zimt riecht auf der ganzen Welt nach Zimt

Bild: Ayeda AlavieAls ich in der deutschen Sprache ankam
Ein Radiofeature von Ayeda Alavie

»Auch wenn man nicht einen einzigen Koffer während der Flucht mit sich trägt, nimmt man viel Größeres mit sich: Die Zeit und den Raum: Die Zeit, die man in seiner vertrauten Heimat erlebt hat. Die Kindheit. Die Gassen der Kindheit. Die Landschaft. Die Orangen- und Mandarinenplantagen. Das Meer. Den Strand. Die Wüste und das Tal. Dabei begegnet man in dem sicheren Raum neuen Menschen, die ebenso ihre eigenen Zeit und ihre Raum-Koffer in sich tragen. Man trägt beinahe überall seine eigenen Zeit und Raum-Koffer mit sich. Wie eine Identitätskarte.«

Als Stream auf Bayern2:
https://www.br.de/radio/bayern2/ayeda-alavie-als-ich-in-der-deutschen-sprache-ankam-106.html

30. Jan 2018

Acht Mal Ankommen

Ein internationales Kultur-Festival

Samstag, 24. Februar 11:30 - 18:00
Monacensia im Hildebrandhaus

Maria-Theresia-Straße 23, 81675 München

Was bedeutet es, an einem Ort neu anzukommen?
Gibt es einen Punkt in der Biografie, der das "Angekommen sein" markiert, oder ist es ein stetig andauernder Prozess? Heißt irgendwo voll und ganz ankommen gleichzeitig auch, sich von einem anderen Ort lösen zu müssen?
Acht Autor_innen und Künstler_innen, die zu unterschiedlichen Zeiten, aus unterschiedlichen Ländern und aus den unterschiedlichsten Beweggründen nach Deutschland gekommen sind, haben ihre Erfahrungen des Ankommens in Texte, Filme und Musik umgesetzt. Im Gespräch mit Moderator_innen des Meet your neigbours-Teams, die sie beim Entstehen der Beiträge begleiteten, präsentieren sie ihre exklusiv für das Festival entstandenen Arbeiten und berichten über ihre Erfahrungen des Ankommens in Deutschland und München. Musikalisch eingerahmt wird das Programm durch die syrische Gruppe „jisr“ (die Brücke) mit Roman Bunka.

Wir freuen uns sehr, dass auch unsere Autorin und Übersetzerin Ayeda Alavie von Autor und Musiker Martin Lickleder vorgestellt wird und eine Kurzgeschichte lesen wird.

Vollständiges Programm unter:
http://www.muenchner-stadtbibliothek.de/monacensia-alt/veranstaltungen/veranstaltung-tag/acht-mal-ankommen/

Eine gemeinsame Veranstaltung der Monacensia im Hildebrandhaus und WIR MACHEN DAS. In Zusammenarbeit mit der Allianz Kulturstiftung und der Stiftung :do.
Mit freundlicher Unterstützung durch das Kulturreferat der Landeshauptstadt München und das Literaturportal Bayern

Eintritt frei / ohne Anmeldung

14. Dec 2017

Walnussaugen ist da...

Während draußen die letzten Blätter und die ersten Schneeflocken fielen, kam es an. Erstmal auf dem Gehsteig als große Euro-Palette... dann in kleinen Kartons ins Büro... und von da aus hoffentlich zu ganz vielen Leserinnen und Lesern.

Nach über einem Jahr Arbeit ist es ein besonderes Gefühl, ein Buch in Händen zu halten, das lange Zeit nur eine mutige (und bisschen verrückte) Idee war und durch den kreativen Einsatz vieler lieber Menschen realisiert werden konnte: Insgesamt haben 9 Autoren und 22 Illustratoren mitgewirkt.



11. Nov 2017

Von der Kraft der Worte

Ein Abend mit Ayeda Alavie (Iran) und Fouad Yazji (Syrien)

Donnerstag, 30.11.17, 19.00 Uhr
Monacensia im Hildebrandhaus, Maria-Theresia-Str. 23, 81675 München
Eintritt frei

Was bedeutet es, an einem neuen Ort, in einer neuen Sprache, die eigene literarische Stimme zu wahren oder neu zu finden? Silke Kleemann und Martin Lickleder stellen Ayeda Alavie (Iran) und Foaud Yazji (Syrien) vor und sprechen mit ihnen über ihre Erfahrung des Ankommens in Deutschland und das fortwährende Abenteuer des Lebens und Schreibens zwischen den Sprachen und Kulturen.

Zum Artikel der Monacensia
Zum Artikel auf wirmachendas.jetzt

19. May 2017

Die zweite Haut

Gedanken zur Freiheit

Anlässlich der Anthologie "Bilder der Freiheit: Texte zum internationalen Antho?-Logisch! Literaturpreis 2016" ( Hrsg. Marco Frohberger)

 

Die Anthologie „Die Bilder der Freiheit“ erzählt von Freiheitsbildern. Freiheitsbilder, die mich überraschen und mir zeigen, dass Freiheit viele Stufen hat.

Wenn ich an Freiheit denke, dann sind die ersten Bilder, die mir in den Sinn kommen, Bilder der Gefangenschaft. Vielleicht, weil ich in einem anderen Teil der Welt und in einer anderen Zeit geboren und aufgewachsen bin. In einer Zeit, in der es mit Gefängnis bestraft wurde, wenn man während der Fastenzeit auf offener Straße etwas gegessen oder getrunken hat. In einem Land, in dem es Hausarreste gibt.

Solange existenzielle Freiheitsberaubungen existieren, kann der Mensch nicht an höhere Stufen der Freiheit denken. Die Gefängnis- und Gefangenschafts-Bilder sind dann so schwarz und schwer, dass sie kaum noch Raum für Licht und Leichtes übrig lassen. Die Bilder der Freiheit bleiben außerhalb der Mauer. Unerreichbar. Sodass man denkt: Freiheit ist woanders.

Die Verbote und die Zensur werden mit der Zeit verinnerlicht. Sie werden zu einer eng anliegenden Kleidung. Zu einer Einzelzelle für Körper und Geist. Sie werden zu einer zweiten Haut, die man überall mit sich trägt. In der man wächst. Die man nie verlässt. Und mit der Zeit klebt diese zweite Haut so an einem, dass man sie nicht mehr ablegen kann, ohne die eigene natürliche Haut zu zerreißen.

Deshalb akzeptiert man freiwillig mit der Zeit diese zweite Haut. Man bewegt sich möglichst vorsichtig und begrenzt, damit man seine eigene, natürliche Haut durch freie Bewegungen nicht verletzt. Damit die zweite, enge Haut nicht platzt. Damit man möglichst lange in dieser Einzelzelle verborgen und versteckt bleibt. Und nicht auffällt und in einem größeren, tatsächlichen Gefängnis mit noch mehr Bewegungsverboten landet. Gefängnisse mit dicken Mauern, die mit der Zeit zu einer dritten Haut werden.

Wenn ich in meiner Muttersprache, Persisch, an Freiheit denke, dann denke ich oft an dieses Gedicht von Ahmad Schamlou:

 

احمد شاملو: از مرگ…

هرگز از مرگ نهراسيده ام…
اگرچه دستانش از ابتذال شكننده تر بود
هراس من -باري- همه از مردن در سرزميني ست…
كه مزد گوركن
از بهاي آزادي آدمي، افزون باشد…

 

Ahmad Schamlou
Vor dem Tod

Ich habe nie vor dem Tod Angst gehabt
obwohl mir seine Hände vernichtend erschienen
Ich habe nur Angst vor dem Tod in einem Land
in dem der Lohn eines Totengräbers
mehr Wert ist als die Freiheit eines Menschen

02. Dec 2016

Dankeschön

Unsere erste Lesung hat am Donnerstag (17.11.2016) in einem sehr familiären, liebevollen Rahmen im Buch in der Au stattgefunden.

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen bedanken, die diese Lesung ermöglicht und ihr einen Raum gegeben haben: Katja Huber, Fridolin Schley, Martin Lickleder und allen Mitarbeiter der Initiative „Wir machen das“, sowie Elisabeth Reisbeck, Sabine Abel und Eva Wust von „Buch in der Au“.
Unser ganz lieber Dank gebührt auch allen Freunden des Hagebutte Verlags, die an diesem Abend da waren und uns mit ihrer Aufmerksamkeit und den bereichernden Gesprächen bei dieser ersten Lesung begleitet haben.

Ganz herzlich möchten wir uns auch bei den Zonta-Frauen bedanken: Frau Ragna Zeit-Wolfrum und Frau Ingrid Wagner, die uns von Beginn an immer mit Wort und Tat unterstützt haben.
 

Ein herzlicher Bericht über die Lesung am 17.11.2016 von Katja Huber:

http://wirmachendas.jetzt/9450-2/

01. Nov 2016

Meet your neighbours

Wir freuen uns sehr unsere erste Lesung und Vorstellung des Verlags ankündigen zu dürfen:
 

Der Münchner Musiker und Autor Martin Lickleder stellt die iranische Autorin und Übersetzerin Ayeda Alavie und ihren neugegründeten Verlag vor. Sie liest aus ihrem Roman „Sand und Zucker“ und Gedichte.

https://www.facebook.com/events/1284338238282996/

Donnerstag, 17.11.2016, 19:30 Uhr

Buch in der Au
Humboldtstraße 12, 81543 München

 
Herzlichen Dank an das Aktionsbündnis Wir machen das und die Buchhandlung Buch in der Au.

http://wirmachendas.jetzt/event/gespraech-ueber-die-literaturszene-im-iran-afghanistan-und-tadschikistan/

12. Sep 2016

Wir sind bei Startnext

Ab heute bis zum 11ten Dezember läuft die Finanzierungsphase bei Startnext. Dadurch hoffen wir die ersten Bücher veröffentlichen zu können. Auf unserer Startnext-Seite kann jeder Unterstützer werden & literarische Geschenke bekommen.

 

startnext.com/hagebutte-verlag